Kontakt:

Ehrenamtliche Katzenhilfe

Landkreis Cham e.V.

Hohenriedstraße 29

93455 Traitsching/Höhhof

Telefon:  09467 / 711 462

Mobil:     0162 / 339 325 7

Fax:        09467 / 711 461

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Flöhe & Co

 

Die häufigsten Parasiten sind Flöhe, Zecken, Milben, Haarlinge und Läuse.

 

 

Katzenfloh:


Es gibt verschiedene Arten von Flöhe (z.B. Hunde-, Katzen-, Kaninchen-, Igel-, Hühner- und Menschenfloh). Hungrige Flöhe sind meist nicht sehr wählerisch, es kann durchaus auch der Mensch zur Mahlzeit werden (wenn der “richtige” Wirt, sprich Katze, gerade nicht da ist).

 

Die Flöhe haben es auf das Blut abgesehen. Ein bis zwei Tage nach der ersten Mahlzeit beginnt das Flohweibchen mit der Eiablage. Diese fallen von der Katze und entwickeln sich in ihrer Umgebung (besonders gut bei Wärme, Feuchtigkeit, in Teppichen, Polstermöbeln, etc.). Innerhalb von 3 bis 4 Wochen entsteht so aus den Eiern eine neue Flohgeneration.

Hochsaison ist im Sommer. Mittlerweile fühlen sie sich aber das ganze Jahr über wohl (dank der Heizungen in den Gebäuden).

 

Übertragung:


Flöhe hüpfen von Tier zu Tier. Menschen können auch Zwischenwirt sein. Gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten selten gewaschene Schlafgelegenheiten (z.B. Decken, Körbe usw.)

 

Symptome:


Flöhe können mit bloßen Augen entdeckt werden. Mit einem Flohkamm das Fell durchkämmen. Sind in dem Kamm winzige schwarze Krümel – diese auf einem weißen Blatt Papier anfeuchten – bildet sich ein braunroter Kreis – dann ist ziemlich sicher Flohbefall vorhanden.

 

Folgende Symptome können auf Flohbefall hinweisen:

 

  • die Katze kratzt sich häufig
  • Hautentzündungen durch den Flohstich (stark juckend)
  • Blutarmut bei massivem Befall, im schlimmsten Fall kann hierdurch sogar der Tod von jungen oder schwachen Katzen verursacht werden
  • Befall durch den Gurkenkernbandwurm
  • Ausbildung einer Flohspeichelallergie

 

Flöhe sind auch Zwischenwirt für Bandwürmer.

 

Behandlung:


Verschiedene beim Tierarzt oder in der Apotheke erhältliche Präparate (z.B. Spot-On-Pipetten zum Auftropfen auf die Haut, Sprays) töten Flöhe und schützen zum Teil vor Neubefall. Bei Verwendung von Sprays ist darauf zu achten, dass gesamte Tier einzusprühen. Flohhalsbänder bieten nur bedingt Schutz, sie müssen unbedingt eine Sollbruchstelle aufweisen, damit sich die Katze nicht erhängen/erwürgen kann.

 

Die Umgebung muss bei Flohbefall mit behandelt werden (Decken, Kissen etc. heiß waschen, Teppiche u. Polstermöbel absaugen und den Staubsaugerbeutel entsorgen).

 

Zecken:


Es kommt meist im Frühjahr und im Herbst zum Höhepunkt der Zeckenplage. Milde Winter begünstigen die Vermehrung.

 

Übertragung:


Auf der Pirsch im Unterholz oder auf der Wiese holen sich Katzen die meisten Zecken. Die Zecke bohrt sich in die Haut und saugt Blut, bis sie vollgesogen ist und sich wieder abfallen lässt. Katzen bringen öfters noch krabbelnde Zecken in ihrem Fell mit, die auch zum Menschen wandern können.

 

Symptome


Oft sitzen Zecken an Kopf und Hals. Man kann sie mit bloßem Auge erkennen und fühlen. Katzen kratzen sich oft an den betroffenen Stellen.

 

Zeckenbisse können verursachen:

 

  • Juckreiz und Schwellung an der Stichstelle
  • Entzündung der Wunde
  • Blutverlust (Zeckenweibchen saugen bis zu einem halben Milliliter Blut pro Tag)

 

Sie können auch gefährliche Krankheitserreger übertragen (z.B. Borrelliose oder FSME)

 

Behandlung:


Tägliches Absuchen der Katze nach Zecken schützt die Katze und den Menschen.

Festgesaugte Zecken mit einer Zeckenzange entfernen (sollte der Kopf abreißen, wird dieser in der Regel nach einer gewissen Zeit vom Körper selbst abgestoßen)

 

Spot-On-Pipetten oder Sprays töten Zecken ab. Sie bieten meist für ca. einen Monat einen Schutz.

 

Zeckenhalsbänder müssen unbedingt eine Sollbruchstelle aufweisen, damit sich die Katze nicht erhängen/erwürgen kann.

 

Ohrmilben:


Ohrmilben (Otodectes) kommen bei Katzen recht häufig vor. Sie leben im äußeren Gehörgang der Katze, stechen die Haut an und verursachen dort heftigen Juckreiz der sehr oft zu Entzündungen führt und es bildet sich ein idealer Nährboden für Pilze und Bakterien. Mit bloßem Auge ist die Milbe nicht zu erkennen.

 

Übertragung:


Fast immer erfolgt die Übertragung von infizierten Artgenossen. Auf Menschen gehen die Milben nicht über.

 

Symptome:


  • Kratzen, Kopfschütteln (bei starkem Befall kratzt sich die Katze blutig)
  • rötlich/braunes Ohrenschmalz

 

Behandlung:


Die Gehörgänge werden vom Tierarzt mit einem Otoskop überprüft. Bei Milbenbefall reinigt er die Ohren und verschreibt eine Salbe zum Einbringen in den Gehörgang. Die Ohren sollten bei Befall auch nach der Reinigung beim Tierarzt eine Zeit lang gesäubert werden. Mittlerweile gibt es auch ein spezielles Spot-On-Präparat das für Milben, Flöhe, Würmer, Haarlinge und Zecken wirkt. Fragen Sie Ihren Tierarzt danach.

 

Regelmäßige Kontrolle beugt einem massiven Milbenbefall vor.

 

Haarlinge:


Haarlinge ernähren sich überwiegend von Hautschuppen und verursachen starken Juckreiz an Kopf, Hals und Rücken. Sie verursachen Haarausfall, Entzündungen und Ekzeme. Erkennbar sind sie als hellgelbe, kleine bewegliche Punkte im Fell. Sie sind nach dem Auskämmen mit einem Flohkamm unter einer Lupe ersichtlich. Wie Flöhe können sie als Zwischenwirt für Bandwürmer fungieren.

 

Übertragung:


Fast immer erfolgt die Übertragung von infizierten Artgenossen. Auf Menschen gehen die Haarlinge nicht über.

 

Symptome:


  • häufiges und ausgiebiges Kratzen
  • Abbruch der Haare oder Haarausfall

 

Behandlung:


Verschiedene beim Tierarzt erhältliche Präparate (z.B. Spot-On-Pipetten zum Auftropfen auf die Haut, Sprays) töten Haarlinge. Bei Verwendung von Sprays ist darauf zu achten, dass gesamte Tier einzusprühen. Eine mehrmalige Behandlung ist dringend anzuraten.

 

Läuse:


Läuse sind oval, blaugrau und ca. so groß wie ein Stecknadelkopf. Sie sind als dunkler Punkt im Fell ersichtlich, ihre Eier (Nissen) sind als helle Punkte im Fell zu finden. Sie bohren die Haut an und saugen Blut. Es kann zu Haarausfall, Hautentzündungen und sogar zur Blutarmut und Abmagerung kommen.

 

Übertragung:


Meist vollzieht sich die Übertragung durch infizierte Artgenossen. Die komplette Entwicklung und Fortpflanzung findet auf der Katze statt. Auf Menschen gehen die Läuse nicht über.

 

Symptome:


  • ständiges Kratzen, die Haut kann teilweise gerötet sein

 

Behandlung:


Verschiedene beim Tierarzt erhältliche Präparate (z.B. Spot-On-Pipetten zum Auftropfen auf die Haut, Sprays) töten Läuse. Bei Verwendung von Sprays ist darauf zu achten, dass gesamte Tier einzusprühen. Eine mehrmalige Behandlung ist dringend anzuraten. Evtl. ist auch ein Insektizid-Bad nötig. Kontaktieren Sie auf jeden Fall Ihren Tierarzt.