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Katzenleukose
Katzenleukose ist eine Virusinfektion, die durch Katzenleukämievirus, abgekürzt FeLV, hervorgerufen wird. Untersuchungen haben gezeigt, dass beinahe jeder 6. Todesfall bei Katzen durch Leukose verursacht wird. Sie ist auch hier in unserer Gegend weit verbreitet.
Von der Ansteckung bis zur Erkrankung können Jahre vergehen. In dieser Zeit kann aber der Erreger durch Speichel, Geschlechtsverkehr oder Blut weiter verbreitet werden. Nicht nur kranke, sondern auch gesund erscheinende Katzen können das Virus übertragen.
Die Katzenleukose kann mit den vielfältigsten Krankheitserscheinungen einhergehen. Beginnend mit Lustlosigkeit, Fieber, plötzlicher Abmagerung, blassen Schleimhäuten, Zahnfleischentzündungen bis hin zu bösartigen Wucherungen in der Brusthöhle und im Bauch. Die größte Gefahr bei der Leukose besteht aber jedoch in einer Schwächung der Abwehrkraft durch das Virus. Betroffene Katzen sind den verschiedensten Infektionserregern praktisch schutzlos ausgeliefert. Der Virus kann Jahre lang im Körper der Katze „schlummern“ und erst durch andere Einflüsse, wie z. B. schwere Erkrankungen, Unfälle oder Besitzerwechsel zum Ausbruch kommen.
KATZENLEUKOSE IST UNHEILBAR UND VERLÄUFT TÖDLICH!!!
Die sicherste Methode, die Krankheit zu verhindern, ist die Schutzimpfung. Ihr Tierarzt kann vor der Impfung einen sogenannten Leukosetest durchführen. Dafür werden ein paar Tropfen Blut benötigt und Sie erhalten das Ergebnis innerhalb ca. 10 Minuten. Dadurch können Sie sicher gehen, dass Ihre Katze sich noch nicht infiziert hat.
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